stuck - putz - akustik - maler - und fliesenarbeiten

Stuckarbeiten

 Stuck beinhaltet das Ziehen und Herstellen von Profilen und Gesimsen (Zugarbeiten), den Formenbau (zum Duplizieren von Ornamenten, Konsolen, Figuren etc.) mit dem Herstellen von Abgüssen sowie Stuckantragarbeiten.Außerdem zählen zu den Stuckarbeiten das Herstellen von Stuckmarmor, Stukkolustro und in Zusammenhang mit den Putzarbeiten die Herstellung von Sgraffito.Man unterscheidet den Stuck von seiner örtlichen Lage in Stuckfassaden und Innenstuck. Zu den Putz- und Stuckarbeiten gehören zusätzliche Drahtputzarbeiten (Rabitz) und Trockenbau.

Malerarbeiten

 FassadenanstricheNach erfolgter Fassadensanierung sollte die Fassade gestrichen werden, da der Putz und der Stuck geschützt werden muss gegen schädliche Witterungs- und -umwelteinflüsse. Zudem hat der Farbanstrich eine optische Funktion, um das Erscheinungsbild einer Fassade zu verschönern und zu vereinheitlichen.

Folgende Fassadenuntergründe gibt es für den Maler:

  • Glattputzfassaden
  • Rauhputz als Kratz-, Maden- und Schlepputz
  • Fassadenflächen mit Stuck
  • Gestrichene Fassadenflächen

Akustik

 Bei Neubauten sowie im Rahmen der Altbausanierung und -modernisierung und der damit verbundenen Umnutzung oder Komfortanpassung von Gebäuden wird von bauaufsichtlicher Seite oftmals gefordert, dass Wärme-, Schall- und Brandschutz dem heutigen Stand der Technik ausgeführt bzw. angepasst werden. Hinsichtlich des Schallschutzes bestehen Forderungen an die Luft- und Trittschalldämmung der Bauteile sowie an haustechnische Anlagen.

Unter Schallschutz werden einerseits vorbeugende Maßnahmen gegen die Entstehung von Schall (Primärmaßnahmen) und andererseits Sekundärmaßnahmen verstanden, bei denen die Schallübertragung von einer Schallquelle zum Hörer reduziert werden soll. In Räumen, die besonderen Nutzungen oder Belastungen unterliegen, können zusätzliche Forderungen hinsichtlich deren raumakustischer Eigenschaften entstehen. Beispielsweise soll die Nachhallzeit in Hallenbädern, Klassenzimmern, Vortragssälen und anderen öffentlichen Räumen mit Publikumsverkehr gewisse Werte nicht überschreiten.

Trockenbauarbeiten

Der Trockenbau gehörte bis Ende 2004 mit zu den Putz- und Stuckarbeiten (DIN 18350). Ab 2005 gibt es in der VOB eine eigene DIN für Trockenbauarbeiten (DIN 18340). In diesem Zusammenhang wurde auch die DIN 18350 Stuck- und Putzarbeiten geändert. Die Verarbeitung und Ausführung ist in der DIN 18168, 18181 und 18182 geregelt.

Zu den Trockenbauarbeiten zählt die Ausführung folgender Bauleistungen:

  • Leichte Trennwände mit Metall- oder Holzständer sowie aus Gips-Wandbauplatten
  • Unterdecken, abgehängte Decken
  • Dämmungen, Auffüllungen und Schüttungen
  • Bekleidungen, Unterböden, Doppelböden, Platten
  • Vorsatzschalen, Unterkonstruktion, Folien, Pappen
  • Dampfsperren, Strahlenschutzverkleidungen und dergleichen

In Verbindung mit diesen Konstruktionen und Arbeiten werden auch

  • Zargen, Türen, Fenster,Oberlichter, Revisionsöfnungen
  • Tragekonstruktionen für sanitäre Einrichtungen
  • Leuchten, Zu- und Abluftleitungen und dergleichen eingebaut.

Zu diesen Arbeiten zählen auch Konstruktionen als Brandschutz, Schallschutz, Wärme- und Feuchteschutz.

Der moderne Trockenbau, der mit US-Importen begann, erlebte als Bautechnik in den 70er und 80er Jahren seinen Durchbruch auf den gewerblichen Baustellen Deutschland. Er ist die konsequente und durch neue Baustoffe ermöglichte Weiterentwicklung des "klassischen" Trockenbaus, nämlich des Holzbaus.